DTV-Paare weiter auf Erfolgskurs
„Stuttgart steht weiter an der Seite der GOC“
Die deutschen Paaren blieben auch am zweiten Tag auf Erfolgskurs. Neben vielen Finalteilnahmen gab es für die gezeigten Leistungen eine Goldmedaille (Kalistov/Albanese U21 Latein) sowie zwei Silbermedaillen (Dumitrescu/Joos Grand Prix PD Latein und Forostianov/Tilgert Rising Stars Standard).
Klare Platzierung bei den Professionals
WDSF Super Grand Prix PD Adult
Mit dem ersten großen Highlight der Woche ging der zweite GOC-Tag am Mittwochabend zu Ende. Ab 16:00 Uhr gehörte der Beethovensaal den Profis: Insgesamt 114 Paare gingen beim Grand Prix PD Latin an den Start und tanzten sich über sechs Runden durch den Wettbewerb, bis die sechs Finalpaare feststanden.
Aus deutscher Sicht gab es dabei gleich doppelt Grund zur Freude. Zwei Paare schafften den Sprung ins Finale und eines von ihnen tanzte bis auf das Podium: Razvan Dumitrescu / Jacky Joos sicherten sich einen starken zweiten Platz und damit die Silbermedaille für Deutschland.
Ganz oben auf dem Treppchen durfte an diesem Abend jedoch Frankreich jubeln. Charles-Guillaume Schmitt / Elena Salikhova setzten sich gegen die internationale Konkurrenz durch und krönten ihren Turniertag mit der Goldmedaille.
Auch die Volksrepublik China war im Finale gleich zweimal vertreten. Li Jiaming / Li Yitong ertanzten sich Bronze und damit den dritten Platz. Direkt dahinter folgten ihre Landsleute Li Mingxuan / Zhou Wanting auf Rang vier.
Platz fünf ging an Alexey Korobchenko / Liana Odikadze aus Israel. Mit Vinzenz Doerlitz / Albena Daskalova erreichte schließlich auch das zweite deutsche Paar die Finalrunde. Sie komplettierten die besten sechs auf Rang sechs.
Damit endete das erste große Wochenhighlight der GOC mit französischem Gold, deutscher Silberfreude und einem international stark besetzten Finale. (KS)
1. Charles-Guillaume Schmitt / Elena Salikhova, Frankreich
2. Razvan Dumitrescu / Jacky Joos, Deutschland
3. Jiaming Li / Yitong Li, China
4. Mingxuan Li / Wanting Zhou, China
5. Alexey Korobchenko / Liana Odikadze, Israel
6. Vinzenz und Albena Daskalova, AIN
Türkisches Gold und Bremer Silber
WDSF Open Rising Stars Standard
114 Paare, ein langer Weg durch die Turnierrunden und am Ende Gold für die Türkei und Silber für Deutschland: Batu Sandiraz / Emilija Ulcinaite setzten sich im stark besetzten WDSF Open Standard Rising Stars an die Spitze. Direkt dahinter tanzten sich Dmytrii Forostianov / Helene Novalee Tilgert vom Grün-Gold-Club Bremen auf einen starken zweiten Platz.
Um 13:49 Uhr begann im Hegelsaal das erste Eintanzen. Von da an wurde das große internationale Starterfeld Runde für Runde kleiner, bis schließlich sechs Paare aus fünf Nationen das Finale erreichten.
Dort ließen Sandiraz / Ulcinaite die Konkurrenz hinter sich und sicherten sich die Goldmedaille für die Türkei. Für Jubel aus deutscher Sicht sorgten Forostianov / Tilgert: Das Bremer Paar behauptete sich gegen mehr als 100 Konkurrenten und nahm am Ende verdient die Silbermedaille mit nach Hause. Das war bereits das zweite GOC-Silber. Einen Tag zuvor hatten Dmytrii und Helen bereits bei den U21 ihre erst Silbermedaille ertanzt.
Bronze ging an Matyas Felcman / Gabija Lapseviciute aus Tschechien. Gleich zwei chinesische Paare schafften den Sprung unter die besten sechs: Lulin Song / Siyi Liu belegten Rang vier, Shangyu Wang / Wei Ji komplettierten das Finale auf Platz sechs. Dazwischen ertanzten sich Kajetan Tygielski / Nicole Menser aus Polen den fünften Platz. (KS)
1. Batu Sandiraz / Emilija Ulcinaite, Türkei
2. Dmytrii Forostianov / Helene Novalee Tilgert, Grün-Gold-Club Bremen
3. Matyas Felcman / Gabija Lapseviciute, Tschechien
4. Lulin Song / Siyi Liu, China
5. Kajetan Tygielski / Nicole Menser, Polen
6. Shangyu Wang / Wei Ji, China
212 Starterinnen, fünf Runden und italienische Doppelglück
WDSF Open Solo Latin Female Junior I
Das bislang größte Soloturnier der diesjährigen GOC ist entschieden: Insgesamt 121 Starterinnen gingen bei den WDSF Open Solo Latin Female Junior I an den Start und tanzten sich über fünf Runden durch ein entsprechend stark besetztes Feld.
Zwischendurch war eine kurze Pause nötig. Während einer Samba wurde das Turnier unterbrochen, da sich eine Teilnehmerin nicht wohlfühlte. Nach der kurzen Unterbrechung konnte der Wettbewerb fortgesetzt werden und am Ende standen die sechs Finalistinnen fest.
Besonders stark vertreten war Italien: Gleich drei italienische Tänzerinnen schafften den Sprung unter die besten sechs und zwei von ihnen tanzten bis ganz nach vorne. Celeste D'Aleo sicherte sich die Goldmedaille, ihre Landsfrau Alisia Cucuzza machte mit Silber den italienischen Doppelerfolg an der Spitze perfekt.
Eng wurde es im Kampf um die weiteren Medaillenplätze. Ruixuan Su aus der Republik China ertanzte sich mit nur knappem Abstand zur Zweitplatzierten die Bronzemedaille. Dahinter folgte Maria Mkhitaryan aus Armenien auf Rang vier.
Auch aus deutscher Sicht gab es einen Finalerfolg: Anastassia Buchalla schaffte es als beste deutsche Starterin unter die letzten sechs und beendete das Turnier auf dem fünften Platz. Fabiana Lo Coco aus Italien komplettierte das Finale auf Rang sechs.
Eine weitere deutsche Tänzerin schaffte es bis ins Semifinale. Sarah Morscheck vom TSZ Blau-Gold Casino Darmstadt teilte sich gemeinsam mit Xiaoke Shen den zehnten und elften Platz und rundete damit das deutsche Ergebnis in einem großen internationalen Starterfeld ab.
1. Celeste D´Aleo, Italien
2. Alisia Cucuzza, Italien
3. Ruixuan Su, China
4. Maria Mkhitaryan, Armenien
5. Anastassia Buchalla, Royal Dance Remseck
6. Fabiana Lo Coco, Italien
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10.-11. Sarah Morschek, TSZ Blau-Gold Casino, Darmstadt
Gold für Dimitrii Kalistov/Luna Maria Albanese
WDSF Open Under 21 Latin
Die beiden Turniere der Under 21 hatten zwei Gemeinsamkeiten – einmal die Altersgruppe und zum anderen die Zahl der vertretenen Länder: in beiden Turnieren waren es 27. Das Feld im Lateinturnier war noch etwas größer als das am Tag zuvor: Am Mittwoch bevölkerten 88 Paare (Standard: 71 Paare), darunter 13 vom DTV, das große Parkett im Beethovensaal. Und das Siegerpaar brachte dem DTV die erste Goldmedaille, die im diesjährigen Medaillenspiegel festgehalten wird. Mit dem ersten Platz in allen Tänzen setzten sich Dimitrii Kalistov / Luna Maria Albanese an die Spitze des Feldes und bestätigten damit ihre Spitzenposition in der Altersgruppe der „jungen Erwachsenen“: die Bremer hatten in diesem Jahr nicht nur die Deutsche Meisterschaft gewonnen, sondern auch den zweiten Platz auf der Europameisterschaft U21 Latein belegt, die im Juli im Rahmen der danceComp in Wuppertal ausgetragen wurde. Erfreulich aus DTV-Sicht ist auch der sechste Platz für die deutschen Vizemeister, Maximilian Bier / Nicole Sokolow, die damit ihre Platzierung von der Europameisterschaft wiederholten.
Den zweiten Platz in allen Tänzen gewannen Nicolas-Daniel Barbosu / Iovana Iorgovan, die sich damit um einen Platz gegenüber ihrem Ergebnis von der EM in Wuppertal verbesserten. Ebenfalls eindeutig mit dem dritten Plätz in allen Tänzen gewannen Khalil El Bekouri / Lilly Cantineau die Bronzemedaille. (usr)
1. Dimitrii Kalistov / Luna Maria Albanese, Grün-Gold-Club Bremen (5)
2. Nicolas-Daniel Barbosu / Iovana Iorgovan, Rumänien (10)
3. Khalil El Bekouri / Lilly Cantineau, Frqnkreich (15)
4. Anatolii Kameniuk / Larissabelle Sofokleous, Zypern (22)
5. Aleksei Zakharov / Elizaveta Loginova, Slowenien (23)
6. Maximilian Bier / Nicole Sokolow, Schwarz-Weiß-Club Pforzheim (30)
Jens und Maike Wolff verpassen GOC-Treppchen
WDSF Open Standard Senioren IV
150 Paare starteten am frühen Morgen in der Alten Reithalle in ihr Turnier, nach etwas mehr als zwölf Stunden standen die Finalisten fest. Drei Paare aus Deutschland teilten sich die Fläche mit zwei Paaren aus Italien und je einem aus Ungarn und den USA. Platz eins und zwei wurden mehr als eindeutig vergeben und gingen nach Italien.
Mit allen gewonnen Tänzen sicherten sich Bruno Lazzareschi / Ida Zotta den Sieg vor ihren Landsleuten Enzo Alocci / Lorella Rossi, die fünfmal Platz zwei belegten.
Danach ging es mit bunt gemischten Wertungen weiter. David Getchell / Allison Gonzalez aus den USA kamen mit zwei dritten, zwei fünften und einem vierten Platz auf Rang drei. Die Plätze vier bis sechs gingen an die deutschen Vertreter im Finale. Auf Rang vier tanzten Jens und Maike Wolff, die damit zwar das Treppchen verpassten, jedoch ihr bisher bestes GOC-Ergebnis erzielten. Ihnen folgten Knut und Iris Möller. Mit dem fünften Platz machten die EM-Finalisten einen riesen Satz nach vorne und verbesserten sich im Vergleich zum GOC-Vorjahresergebnis um 20 Plätze! Die Vizeeuropameister Gerhard und Marion Funk schafften mit dem sechsten Platz ebenfalls den Sprung in die Schlussrunde. Die beiden waren Anfang 2026 erst in die Altersgruppe der Senioren IV gewechselt und hatten im Vorjahr bei den „Dreiersenioren“ die GOC mit Platz 23 beendet. Gerhard Funk / Marion Funk aus Ungarn wurden Siebte.
1. Bruno Lazzareschi / Ida Zotta, Italien
2. Enzo Alocci / Lorella Rossi, Italien
3. David Getchell / Allison Gonzalez, USA
4. Jens und Maike Wolff, Club Saltatio Hamburg
5. Knut und Iris Möller, TTC Rot-Weiß Freiburg
6. Gerhard und Marion Funk, TSC dancepoint Königsbrunn
7. Jozsef Kranicz/Erika Dobo, Ungarn
Zum zweiten Mal Gold für Bulgarien
WDSF Open Standard Junior II
Für Kristiyan Donchev / Martina Kondaklieva war schon der erste GOC-Tag von Erfolg gekrönt – die beiden gewannen das anspruchsvolle Turnier über Zehn Tänze. Am Mittwoch griffen die beiden erneut nach Gold. Den Langsamen Walzer sicherten sich allerdings die Rumänen Eduard Dinca / Angelina Avram, die ganz knapp mit einem Punkt Abstand zu ihren Landsleuten Dumitru Andrei Mircea / Alexandra Vasile am Ende die Bronzemedaille gewannen. Die weiteren vier Tänze im Finale wurden klar von Donchev/Kondaklieva gewonnen. Dumitru Andrei Mircea / Alexandra Vasile belegten im Tango und Slowfox den zweiten Platz únd hielten damit Dinca/Avram auf Abstand, die sich ihre Bilanz mit dem vierten Platz in Slowfox und Quickstep verdarben.
Für die meisten DTV-Paare war das Turnier schnell beendet: fünf der neun DTV-Paare mussten schon nach der ersten Runde die Segel streichen, zwei Paare verabschiedeten sich nach der zweiten, eines nach der dritten Runde. Das beste Ergebnis erzielten Robin Quattelbaum / Nicole Mantush (Boston-Club Düsseldorf), die in die vierte Runde (Semifinale) einzogen und mit dem 12. Platz ausschieden. (usr)
1. Kristiyan Donchev / Martina Kondaklieva, Bulgarien (6)
2. Dumitru Andrei Mircea / Alexandra Vasile, Rumänien (13)
3. Eduard Dinca / Angelina Avram, Rumänien (14)
4. David Kasal / Sara Odstrcilova, Tschechische Republik (17)
5. Johann Marten Rahula / Victoria Makarov, Estland (26)
6. Daniel Martiniuc / Rima Psederschi, Moldawien (29)
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12. Robin Quattelbaum / Nicole Mantush, Boston-Club Düsseldorf
von Gaby Michel-Schuck Uhr